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Dr. Roland Grau - Praxis für Wunschkinder, Stuttgart

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Impf­status

Die statistisch höchste Schwangerschaftswahrscheinlichkeit pro Monatszyklus besteht in den ersten vier Monaten nach Absetzen der Pille. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, ist es sinnvoll, sich über den Impfstatus zu versichern und gegebenenfalls ausstehende Impfauffrischungen noch unter sicherer Verhütung durchführen zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Rötelnimpfung, da eine frische Rötelinfektion der Mutter ein schweres Missbildungssyndrom beim Ungeborenen verursachen kann.

Röteln

Eine Rötelnerkrankung während der Schwangerschaft ist eine medizinische Indikation für eine Schwangerschaftsunterbrechnung. In den ersten acht Wochen der Schwangerschaft führt eine Rötelninfektion in 90 % der Fälle zur Schädigung des Feten, im zweiten Trimenon noch in 25–30 %. Folgen sind Fehlgeburt, Frühgeburt oder die Kombination aus Fehlbildungen in Form des Gregg-Syndroms: Herzfehlern (offener Ductus Botalli, Septumdefekte und Fallot-Tetralogie), Trübung der Linse der Augen und Innenohrschwerhörigkeit. Ab der 20. Schwangerschaftswoche wird meist eine isolierte Taubheit auslöst. Folgen sind weiter niedriges Geburtsgewicht, Blutungsneigung aufgrund verminderter Blutplättchen, Enzephalomeningitis, Leberentzündung, Vergrößerung von Leber und Milz, Herzmuskelentzündung und verminderter Kopfumfang. Daher sollte der Rötelnstatus bereits vor der Schwangerschaft geklärt und gegebenenfalls die Impfung aufgefrischt werden, wenn nicht zwei Impfungen sicher (durch Eintrag im Impfpass) dokumentiert sind. Bei negativem Immunstatus muss eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft in der 22.SSW ausgeschlossen werden.

Cytomegalie

Die Erstinfektion mit Cytomegalievirus verläuft in 99 % ohne wesentliche Krankheitssymptome. Symptome der Infektion können Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf- und Gliederschmerzen sein. Bis zu 60 % der Gesunden sind Träger von CMV, es bleibt lebenslang in lymphatischem Gewebe erhalten. Mit 0,3-1% ist CMV die häufigste Infektion in der Schwangerschaft und wird in 40% auf den Feten übertragen. Kommt es im ersten oder zweiten Trimenon zur Infektion, kann dies zu Fehlbildungen an Herz-Kreislauf-System, Magen-Darm-Trakt, Skelett und Muskeln, Vergrößerung der Leber und der Milz, Petechien, Mikrozephalus, intrazerebralen Verkalkungen, Netzhautentzündung, Hörstörungen und schwerer geistiger Retardierungen mit einem IQ unter 70 führen. In Deutschland sterben jährlich etwa 60 Kinder an CMV und mehr als 1000 werden mit CMV-bedingten Behinderungen geboren. Die Letalität beträgt 12-30 %. 90% der überlebenden Kinder weisen Spätfolgen auf. Der Immunstatus der Mutter sollte deshalb bereits vor einer Schwangerschaft bestimmt und während der Schwangerschaft in jedem Trimenon kontrolliert werden.

Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine bei Katzen häufig auftretende Infektion durch Toxoplasma gondii, die v.a. Durchfall verursacht. Die Infektion beim Menschen ist selten und erfolgt über Kontakt mit Katzen, z.B. bei Gartenarbeit im durch Katzenkot verunreinigten Erdreich oder an Sandspileplätzen, den Genuss von rohen Fleisch- und Wurstwaren und viel seltener durch Rohmilchprodukte. Nach Toxoplasmose-Infektion bildet sich eine Antikörper gebundene Immunität, jedoch sind auch dann sekundäre Toxoplasmose-Infektion möglich. Diese verlaufen meist folgenlos. Bei erstmaliger Erkrankung der Mutter in der Schwangerschaft entwickeln im ersten Trimenon 70 % der infizierten Kinder eine konnatale Toxoplasmose, die meist zur Fehlgeburt führt. Im zweiten und dritten Trimenon entwickeln 30 bzw. 10 % eine konnatale Toxoplasmose. Die infizierten Kinder zeigen epileptische Anfälle, kognitive Einschränkungen und Schäden an Leber, Lunge, Gehirn, Augen, Herzmuskel und Hirnhaut. 25 % der vor der Geburt infizierten Kinder haben geistige Behinderungen, Spastiken, Epilepsie, Hydrocephalus und Verkalkungen der Hirngefäße. Die typische Trias, bestehend aus Wasserkopf, intrazerebraler Verkalkung und Entzündung von Netz- und Aderhaut des Auges, wird jedoch nur bei 2 % der Betroffenen ausgeprägt. Die nachgewiesene Infektion wird antibiotisch behandelt. Je früher eine Behandlung begonnen wird, umso geringer ist die Schädigung des Kindes. Bei bekanntem Infektionsrisiko kann der Immunstatus der Mutter bereits vor einer Schwangerschaft bestimmt und während der Schwangerschaft in jedem Trimenon kontrolliert werden.

Listeriose

Listeriose wird durch mit Listeria monozytogenes verunreinigte Nahrungsmittel z.B. Rohmilch übertragen. Das klinische Bild ist sehr variabel und hängt vom befallenen Organsystem ab. Deshalb erfolgt eine wirksame Antibiotikatherapie häufig zu spät. Bei Lebensmittelinfektionen treten beim Menschen meist zunächst Durchfall und Bauchschmerzen auf, gefolgt von einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute mit zentralnervöse Störungen wie Lähmungen, Zittern und Benommenheit. Seltener sind lokale Wundinfektion und Entzündung der Binde- und Hornhaut des Auges. Schwangere haben im Vergleich zu Nichtschwangeren ein etwa 12-fach höheres Risiko, an einer Listeriose zu erkranken. Während in der Regel nur ein grippeähnlicher kurzer Fieberschub auftritt, kommt es selten zu einer Entzündung des Mutterkuchens und Infektion des ungeborenen Kindes (konnatale Listeriose), die Abort, intrauterinen Fruchttod oder Frühgeburt verursacht. Bei einer Infektion des Kindes unter der Geburt kann sich das Bild einer Listeriosis infantiseptica entwickeln mit oft schlechter Prognose v.a. bei frühem Einsetzen der Infektionssymtome. Häufig kommt es zu Sepsis, Hirnhaut- und Lungenentzündung). Die Sterblichkeit beträgt 25-35%. Bei bekanntem Infektionsrisiko kann der Immunstatus der Mutter bereits vor einer Schwangerschaft bestimmt und während der Schwangerschaft in jedem Trimenon kontrolliert werden.

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