Zellteilung

Hat eine reife Eizelle im Eileiter ein Spermium aufgenommen, kondensieren zunächst die Chromosomen der Eizelle und des Spermiums in getrennten Vorkernen. Nach deren Verschmelzung und einem Vermischen der mütterlichen und väterlichen Erbsubstanz durch Crossing over der Chromosomen, beginnt die erste Zellteilung. Durch weitere Zellteilungen entsteht das Blastozystenstadium des Embryos. Das dauert ca. 4-5 Tage und findet im Eileiter statt. Hier wird der sich teilende Embryo ständig bewegt und seine genetischen Eigenschaften werden angepasst. Im Blastozystenstadium wird der Embryo in die Gebärmutterhöhle verlagert, wo er sich in die Schleimhaut einnistet. Bei weiterer Entwicklung differenziert sich der Embryo in den Trophoblasten, den späteren Mutterkuchen, und den menschlichen Feten. Der Trophoplast produziert u.a. das Schwangerschaftshormon ß-HCG (humanes Chorion Gonadotropin) Kommt es nicht zu ansteigenden Konzentrationen des ß-HCG als Ausdruck der Entwicklung einer Schwangerschaft, stirbt der Gelbkörper nach weiteren 14 Tagen ab und löst so die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut als Periodenblutung aus. Die gesunde Regulation der Fortpflanzungsorgane lässt sich mittels Vaginalultraschall als Follikelmonitoring und Messung verschiedener Hormone im Serum beobachten.