Die Gesundheitsversorgung beginnt früher als die Krankenversorgung und reicht darüber hinaus.

Sozialmedizin beschreibt und analysiert die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Krankheit, Risiken und protektiven Faktoren einerseits und gesellschaftlichen Einflüssen andererseits unter ätiologischer, präventiver, rehabilitativer, gutachterlicher, versorgungsrechtlicher und ökonomischer Perspektive.

Dabei müssen Unterschiede im Lebenskontext, wie sie beispielsweise durch Lebensalter und Geschlecht bedingt sind, ebenso berücksichtigt werden, wie der Einfluss von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das umfasst aus gynäkologischer Sicht auch Aspekt der Frauengesundheit und Geschlechtergerechtigkeit an den Schnittstellen zwischen Arbeits-, Sozial- und Versicherungsmedizin.