Das menschliche Sexualverhalten ist psychisch, sozial und ethisch geprägt. Die Sexualmedizin beschäftigt sich mit Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen und bedient sich hierzu auch psychotherapeutischer Interventionen.

Sexuelle Störungen können Folge von Paarkonflikten sein. Oft bestehen unbewusst Tabus und es fehlt eine geeignete Paarkommunikation. Die Konflikte haben meist direkte Auswirkungen auf die Paarbeziehung, oft aber auch Wechselwirkungen mit anderen Bereichen des psychosozialen Erlebens. So können sie auch zu Störungen des körperlichen Wohlbefindens beitragen.