Klimakterische Beschwerden

Klimakterium oder Wechseljahre bezeichnet den Zeitraum (in der Regel zwischen 40. und 55. Lebensjahr) des Übergangs zwischen der reproduktiven Phase des Lebens und dem Senium - eine Zeit erheblicher hormoneller Veränderungen im Leben der Frau. Dabei versteht man unter der Menopause die letzte hormonell gesteuerte Monatsblutung.

Die Veränderung wird bewirkt durch die Erschöpfung der Eizellreserve. Ist diese bereits vor dem 36. Lebensjahr erschöpft, handelt es sich dabei um einen Zustand von Krankheitswert (Klimakterium praecox). Die zunehmende Einschränkung der Eizellreserve äußert sich zunächst in einer Verkürzung der durchschnittlichen Zyklusdauer auf unter 26 Tage, dann in deren Verlängerung auf über 32 Tage bis zu mehreren Monaten. Dies geht der Erschöpfung der Eizellreserve voraus. Die Eizellreserve ist nicht beeinflussbar. In diesem Zeitraum ist die Eizellreifung unregelmäßig und dadurch die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit reduziert. Dennoch ist bei fehlendem Kinderwunsch eine Verhütung nötig, solange noch Monatsblutungen auftreten.