Empfängnisverhütung

Die Kontrolle von Empfängnis und Geburten ist seit jeher eine ärztliche Leistung. Bereits in der Antike waren natürliche und pflanzliche Methoden der Empfängnisverhütung bekannt. Die erste Klinik für Geburtenkontrolle wurde 1921 in London eröffnet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts nimmt die hormonelle Hemmung des Einsprungs einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Heute ist es neben der hormonellen Ovulationshemmung möglich, mit Pillenpräparaten zahlreiche gewünschte (Neben-) Wirkungen zu erzielen, wie die Verbesserung des Hautbildes, Zyklusregulation und Behandlung von Regelschmerzen. Die kontrazeptive Leistungsfähigkeit der Methoden beschreibt ihr Pearl-Index, d.h. die Anzahl (ungewollter) Schwangerschaften pro Jahr, die sich unter 100 Anwenderinnen ergeben.

Gerne berate ich Sie zu sämtlichen Verhütungsmethoden ausführlich:

  • Zyklusverlauf, Schwangerschaftswahrscheinlichkeit und empfängnisfähige Tage
  • Natürliche Verhütungsmethoden: Errechnung der empfängnisfähigen Tage, Temperaturmethode, Cervixschleimmethode
  • Barrieremethoden und Schutz vor Infektionen: Kondom, Femidom, Diaphragma, Portiokappe
  • Spermizide
  • Spiralen: Kupferspirale, Kupferkette, Hormonspirale
  • Ovulationshemmer: Pille, Minipille, Vaginalring, Verhütungspflaster, 3-Monats-Spritze, Verhütungsstäbchen
  • Postkoitalpille
  • Verhütung in der Stillzeit
  • Sterilisation bei der Frau und beim Mann