Ohrakupunktur

Ohrakupunktur wurde bereits im ersten Jahrhundert vor Christus in Persien, China und Ägypten praktiziert. Ihr zu Grunde liegt die Erkenntnis, dass funktionelle Beschwerden mittels Akupunktur auch an einem ohne Entblößen des Körpers leicht zugänglichen Mikrosystem, der Ohrmuschel, behandelt werden können. Weitere bekannte derartige Mikrosysteme sind die Schädelkalotte oder die Zunge.

Die in Europa angewandte Form der Ohrakupunktur geht auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier zurück. Dieser entwickelte ein System aus 108 Ohrpunkten, die reflektorisch mit den jeweiligen Organen und/oder Körperzonen verbunden sind, an denen sie ihre Wirkung entfalten.

Ohrakupunktur wirkt ausgleichend, stabilisiert das Energiesystem des Körpers und aktiviert Regulationskräfte. Bewährte Anwendungen sind Schmerzen, Migräne, Schlafstörungen Raucherentwöhnung, Allergien, Hypertonie, Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Magen und Darmerkrankungen, Stressbewältigung und zur psychovegetativen Stabilisierung.

Die Behandlung erfolgt ebenfalls mit unter die Haut gestochenen Nadeln, die für 20 bis 30 Minuten verbleiben. Es ist jedoch auch eine Behandlung mit Dauernadeln etabliert, die über Tage im wirksamen Areal belassen werden. Dabei ist auf die Gefahr von Infektionen zu achten, die am Ohrknorpel zu einer destruierenden Entzündung führen können.

Wenn Sie eine Akupunkturbehandlung wünschen, sprechen Sie mich bitte an.

Akupunktur
Die deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.