Sozialmedizinische Begutachtung

In der sozialmedizinischen Praxis tritt aus Sicht des Betroffenen häufig die Begutachtung durch den Sozialmediziner mit ihren sozialrechtlichen Konsequenzen in den Vordergrund. Inhaltlich geht es dabei beispielsweise um Aussagen zu

  • Ausmaß und Dauer einer Arbeitsunfähigkeit
  • Einschränkungen der Einsatzfähigkeit
  • positivem und negativem Leistungsbild (z. B. nur 3 bis 6 Stunden Arbeitsfähigkeit pro Tag, maximal 5 kg heben oder tragen, keine Tätigkeiten in Zwangshaltungen wie Kauern)
  • Gesundheitsförderung
  • Zusammenspiel von sozialer Ungleichheit und Gesundheit
  • frauenspezifischen Themen in der modernen Arbeitswelt
  • Belastungen von Frauen in ehemaligen „Männerberufen“
  • Einfluss des demographischen Wandels
  • Entstehung und Bewältigung von Krankheiten
  • Versorgungsbedarf und Versorgungsangebote
  • Versicherungsmedizin und Gesundheitssystemstruktur
  • Pflegebedürftigkeit und Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Pflegeversicherung Voraussetzungen der Anerkennung einer Schwerbehinderung